mit dieser Ausgabe schlagen wir ein neues Kapitel auf: Die gehen neue Wege und erscheinen ab sofort in digitaler Form. Die vorliegende Printversion begleitet Sie dabei für eine Übergangszeit als kompakter Wegweiser durch die neue Online-Ausgabe. Auf den folgenden Seiten gewinnen Sie Einblicke in die Beiträge; über impulse.koeln gelangen Sie zu den vollständigen Materialien – digital verfügbar, flexibel einsetzbar und leicht an die Bedürfnisse Ihrer Lerngruppe anpassbar. So möchten wir Ihnen nicht nur Inhalte bereitstellen, sondern eine zeitgemäße Unterstützung für einen lebendigen und passgenauen Unterricht bieten.
Eine erste Gelegenheit, dieses neue Format zu nutzen, bieten wir Ihnen für das Thema ‚Judentum und Christentum heute: Verantwortung aus der Geschichte – mit Gott‘: Die Beziehung zwischen Judentum und Christentum ist geprägt von der gemeinsamen Wurzel, aber auch von einer belasteten Geschichte. Nähe und Trennung, gemeinsamer Glaube und gegenseitige Abgrenzung sind miteinander verwoben. Umso wichtiger ist es, Judentum und Christentum heute als Schwesterreligionen wahrzunehmen. Das Evangelium ruft Christinnen und Christen dazu auf, dieser Verantwortung gerecht zu werden – im Dialog, in gegenseitiger Achtung und im entschiedenen Eintreten gegen jede Form von Antisemitismus. Bereits das Zweite Vatikanische Konzil betonte in der wegweisenden Erklärung Nostra Aetate das „gemeinsame geistliche Erbe“ (NA 4) von Juden und Christen und forderte dazu auf, gegenseitige Kenntnis und Achtung zu fördern. Dieses Anliegen bleibt aktuell – gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen, religiöse Vorurteile und antisemitische Haltungen erneut sichtbar werden. Unsere aktuellen Beiträge setzen dafür konkrete Impulse für den Religionsunterricht, die das gemeinsame Erbe betonen und den theologischen Dialog anregen.
Wenn Sie auf das zu Ende gegangene Schuljahr blicken, wünsche ich Ihnen, dass Sie darin nicht nur Herausforderungen und Aufgaben gesehen, sondern auch die Erfahrung gemacht haben, getragen und begleitet gewesen zu sein – durch Menschen, Begegnungen und im Glauben an Jesus Christus.
Für Ihren Einsatz als Religionslehrerin und Religionslehrer in diesem Schuljahr danke ich Ihnen von Herzen. Mögen Sie nach den Ferien gestärkt, voller Zuversicht und mit frischer Kraft in das neue Schuljahr starten.